| Walter Benjamin 1928 Quelle: Wikimedia |
Dienstag, 10. September 2013
Walter Benjamins weltweite Rezeption
Freitag, 6. September 2013
Baudenkmal Bundesschule Bernau
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| Moderne Architektur, eingebettet in die märkische Landschaft: die ADGB-Bundesschule auf dem Cover der Neuerscheinung |
Günter Thoms / Peter Steininger: Die ADGB-Bundesschule Bernau in Berlin. 48 Seiten, E. A. Seemann Verlag 2013, 9.95 €
Inhalt und Leseprobe
Mittwoch, 4. September 2013
Letzter Aufruf zum Sonntagsspaziergang in Haselhorst
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| Treppenhaus im Laubenganghaus von Mebes & Emmerich |
Dienstag, 3. September 2013
Dringender Appell: Rettet die Kant-Garagen!
| Quelle: Bundesarchiv/Wikimedia |
Der drohende Abriss der Kant-Garagen war sogar die New York Times einen ausführlichen Bericht wert (hier lesen).
In einem offenen Brief protestieren zahlreiche Fachleute aus Denkmalpflege, Architekturszene und Publizistik gegen den verantwortungslosen Umgang mit dem Baudenkmal:
Sehr geehrter Herr Pepper,
sehr geehrter Herr Senator Müller,
sehr geehrter Herr Bezirksstadtrat Schulte,
am 1. August 2013 hat die Öffentlichkeit über Medien vom geplanten Abriss des Kant-Garagen- Palastes in Berlin-Charlottenburg erfahren. Wir, die Unterzeichner, appellieren an den Eigentümer und an alle Verantwortlichen, die Kant-Garage zu erhalten. Wir bitten, vorliegende Gutachten zum Erhaltungszustand des Bauwerks und seiner wirtschaftlichen Nutzung öffentlich zugänglich zu machen. Wir bieten unsere Mithilfe an, insbesondere unsere fachliche Expertise und Erfahrung auf dem Gebiet der Denkmalsanierung, um Möglichkeiten der Instandsetzung und wirtschaftlich zumutbaren Denkmalnutzung zu entwickeln. Wir bitten deshalb, ein Moratorium zu gewähren, das die Chance eröffnet, mit Fachleuten, Finanziers und möglichen Nutzern ein gemeinsames Konzept zur Instandsetzung und zum Weiterbetrieb der Hochgarage zu erarbeiten.
Die Gründe für den Erhalt der Kant-Garage als europäisches Kulturerbe sind gewichtig und vielfältig: Das von 1929 bis 1930 errichtete Verkehrsbauwerk ist ein bis heute nahezu unverändert erhaltener Schlüsselbau der europäischen Mobilitätsgeschichte und der neuen Bauaufgabe Hochgarage. Sie ist die einzige bestehende Hochgarage der Weimarer Republik in Berlin und Brandenburg – und mit ihrer doppelgängigen Wendelrampe sowie der gläsernen Vorhangfassade nahezu einzigartig in Europa.
Die Kant-Garage ist darüber hinaus das letzte verbliebene Bauwerk des Architekten Hermann Zweigenthal in Deutschland und das einzige Bauwerk der Bürogemeinschaft mit Richard Paulick. Hermann Zweigenthal wurde 1904 in Wien geboren und verstarb 1968 in den Vereinigten Staaten als Hermann Herrey. Zweigenthal und Paulick studierten an der Technischen Hochschule Berlin bei Hans Poelzig und mussten ebenso wie der Eigentümer der Garage, Louis Serlin, vor den Nationalsozialisten ins Exil fliehen.Dienstag, 27. August 2013
Meret Oppenheim im Martin-Gropius-Bau
Von Elke Linda Buchholz - Wo ist die legendäre Pelztasse? Meret Oppenheims
berühmtester Coup fehlt in der großen Retrospektive zum 100. Geburtstag. Ihr
selbst wäre das vielleicht ganz recht gewesen. Dass alle Welt ihren Namen noch
Jahrzehnte später immer nur auf dieses eine geniale Unikat reduzierte, nervte
die Künstlerin. Beharrlich weigerte sie sich, die Pelztasse als Multiple
herauszugeben.
Als Alfred Barr das mit chinesischem Gazellenfell gefütterte
Frühstücksset 1936 in einer Pariser Galerie entdeckte, verfrachtete er es
sofort ins Museum of Modern Art in New York. Das haarige Ambivalenzobjekt, das hinterlistig
mit Berührungslust und Ekel des Betrachters spielt, wurde zu einer Ikone des
Surrealismus. Aus einem Augenblickseinfall im Café geboren, verkörperte das
Objekt der 23jährigen Künstlerin perfekt die surrealistischen Methode, Zufall
und Unterbewusstes als Ideenquell anzuzapfen.
Montag, 26. August 2013
Spaziergang durch die Reichsforschungssiedlung Haselhorst zum "Tag des offenen Denkmals"
An der Planung der ehemaligen „Reichsforschungssiedlung“ in Spandau-Haselhorst war Bauhausgründer Walter Gropius beteiligt, zwischen 1930 und 1935 wurde das größte Wohnungsbauprojekt der Weimarer Republik nach Plänen von acht namhaften Architekten gebaut. Seit 2003 saniert und modernisiert die GEWOBAG das denkmalgeschützte Stadtquartier. Am 8. September 2013 lädt das Unternehmen alle Interessierten – vom Mieter bis zum Medienvertreter – zu einem Kiezrundgang ein.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Für den Kiezrundgang ist eine Anmeldung erforderlich. Die GEWOBAG bittet um eine E-Mail an: a.zauritz@gewobag.de
Wann? Sonntag, 8. September 2013, 11 Uhr
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Für den Kiezrundgang ist eine Anmeldung erforderlich. Die GEWOBAG bittet um eine E-Mail an: a.zauritz@gewobag.de
Wann? Sonntag, 8. September 2013, 11 Uhr
Wo? Treffpunkt ist der U-Bahnhof Haselhorst (U7), Ausgang Gorgasring
Der Rundgang bietet Informationen sowohl zur über 80-jährigen Geschichte der Siedlung als auch zu den umfangreichen Modernisierungsarbeiten. Begleitet wird der Rundgang von dem Publizisten Michael Bienert, dessen Buch über die Siedlung in Kürze erscheint, und dem Landschaftsarchitekten Peter Schmidt-Seifert.
Mittwoch, 21. August 2013
Mehr Platz für die Moderne!
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| Die Neue Nationalgalerie soll erweitert werden. Fotos von dem favorisierten Baugrundstück hier. |
Montag, 19. August 2013
Spenden für Siegfried Kracauer
| Siegfried Kracauer Quelle: Wikimedia |
Foto der Säule
Spenden nimmt Joachim Neu entgegen!
Montag, 12. August 2013
Kant-Garagen vor dem Abriss?
| Blick in die Berliner Kant-Garagen im Jahr 1930. Quelle: Bundesarchiv Nr. 102-10459 /Wikimedia |
Weitere Links zum Thema:
http://www.nytimes.com/2013/08/20/world/europe/uncertainty-surrounds-a-palace-of-parking-in-berlin.html?_r=0
http://www.taz.de/Denkmal/!121703/
http://www.taz.de/Baudenkmal/!121705/
http://www.berliner-zeitung.de/kultur/kant-garagen-auf-verschleiss-gefahren,10809150,23950430.html
Mittwoch, 7. August 2013
Yva im Hotel Bogota
Von 1934 bis 1938 arbeitete die Fotografin Yva in der Schlüterstraße 45, dem heutigen Hotel Bogota. Ihr berühmtester Schüler war Helmut Newton. Angesichts der drohenden Schließung des Hotels findet dort eine Reihe von Kulturveranstaltungen statt; am 10. August um 19 Uhr hält die Frauenforscherin Sabine Krusen einen Vortrag über Yva und die jungen Fotografinnen ihrer Zeit.
Weitere Infos unter www.bogota.de
Weitere Infos unter www.bogota.de
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