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| Die Neue Nationalgalerie soll erweitert werden. Fotos von dem favorisierten Baugrundstück hier. |
Mittwoch, 21. August 2013
Mehr Platz für die Moderne!
Montag, 19. August 2013
Spenden für Siegfried Kracauer
| Siegfried Kracauer Quelle: Wikimedia |
Foto der Säule
Spenden nimmt Joachim Neu entgegen!
Montag, 12. August 2013
Kant-Garagen vor dem Abriss?
| Blick in die Berliner Kant-Garagen im Jahr 1930. Quelle: Bundesarchiv Nr. 102-10459 /Wikimedia |
Weitere Links zum Thema:
http://www.nytimes.com/2013/08/20/world/europe/uncertainty-surrounds-a-palace-of-parking-in-berlin.html?_r=0
http://www.taz.de/Denkmal/!121703/
http://www.taz.de/Baudenkmal/!121705/
http://www.berliner-zeitung.de/kultur/kant-garagen-auf-verschleiss-gefahren,10809150,23950430.html
Mittwoch, 7. August 2013
Yva im Hotel Bogota
Von 1934 bis 1938 arbeitete die Fotografin Yva in der Schlüterstraße 45, dem heutigen Hotel Bogota. Ihr berühmtester Schüler war Helmut Newton. Angesichts der drohenden Schließung des Hotels findet dort eine Reihe von Kulturveranstaltungen statt; am 10. August um 19 Uhr hält die Frauenforscherin Sabine Krusen einen Vortrag über Yva und die jungen Fotografinnen ihrer Zeit.
Weitere Infos unter www.bogota.de
Weitere Infos unter www.bogota.de
Dienstag, 16. Juli 2013
The Bob Cut
In SisterMAG No. 8 you can read an english translation of the chapter "Der Bubikopf" from our book Die Zwanziger Jahre in Berlin (choose page 54ff. in SisterMAG) Read more
Donnerstag, 27. Juni 2013
"Cabaret" ist wieder da!
Nach zwei Jahren Spielpause ist während des Theaterferien-Sommerlochs im Tipi am Kanzleramt wieder das Berlin-Musical Cabaret zu sehen. Die höchst erfolgreiche Inszenierung ist inzwischen neun Jahre alt, wir fanden sie schon bei der Premiere ein wenig angestaubt, aber durchaus sehenswert. Die Besetzung wurde inzwischen mehrfach ausgetauscht. Hier Michael Bienerts Premierenkritik aus der STUTTGARTER ZEITUNG vom 25. Oktober 2004, erschienen unter dem Titel "Ein sauberes Cabaret":
Manche Theateraufführungen beziehen ihren unwiderstehlichen Reiz aus dem Ort, an dem sie stattfinden. Darauf spekulierten die Betreiber der Berliner "Bar jeder Vernunft", als sie das finanzielle Wagnis eingingen, ein aufwändiges Musical auf den Spielplan ihrer intimen Kleinkunstbühne zu setzen. "Cabaret" im Varieté: Diese Rechnung scheint aufzugehen. Schon vor der Premiere lagen tausende Kartenvorbestellungen vor, hatten die Wiener Festwochen die Produktion für das Jahr 2006 eingeladen. Die bloße Vorstellung, das Zwanziger-Jahre-Musical an kleinen Tischen im intimen Jugendstilambiente des Spiegelzelts serviert zu bekommen, wirkte bereits enthusiasmierend.
Manche Theateraufführungen beziehen ihren unwiderstehlichen Reiz aus dem Ort, an dem sie stattfinden. Darauf spekulierten die Betreiber der Berliner "Bar jeder Vernunft", als sie das finanzielle Wagnis eingingen, ein aufwändiges Musical auf den Spielplan ihrer intimen Kleinkunstbühne zu setzen. "Cabaret" im Varieté: Diese Rechnung scheint aufzugehen. Schon vor der Premiere lagen tausende Kartenvorbestellungen vor, hatten die Wiener Festwochen die Produktion für das Jahr 2006 eingeladen. Die bloße Vorstellung, das Zwanziger-Jahre-Musical an kleinen Tischen im intimen Jugendstilambiente des Spiegelzelts serviert zu bekommen, wirkte bereits enthusiasmierend.
Dienstag, 25. Juni 2013
Neue Publikation über den Jüdischen Friedhof in Weissensee
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| Die Grabstätte Mendel von Walter Gropius |
Der jüdische Friedhof in Weissensee mit über 115.000 Grabstätten ist flächenmäßig der größte in Europa. In den Zwanziger Jahren waren mit der Verwaltung und Pflege des Geländes rund 250 Personen beschäftigt. Pompöse Mausoleen, historistische Tempelchen und die Trauerhalle aus der Kaiserzeit bestimmen das architektonische Erscheinungsbild der Friedhofsanlage, dazwischen finden sich Grabstellen, die deutlich vom Zeitgeschmack der Zwanziger Jahre beeinflusst sind. 1927 wurde das Ehrenmal für 12.000 im Ersten Weltkrieg gefallene jüdische Soldaten eingeweiht. Aus den Werkstätten des Weimarer Bauhauses stammt das von Walter Gropius entworfenen Grabmal für den 1922 verstorbenen Kaufmann Albert Mendel: Ein prismenförmiger steinerner Sarkophag, der mit dem Rahmen und Dach der Rückwand eine spannungsvolle Raumkomposition bildet.
Das Landesdenkmalamt Berlin und das Institut für Architektur, Fachgebiet Bau- und Stadtbaugeschichte der TU Berlin haben dieser Tage eine neue Publikation über den Jüdischen Friedhof Berlin-Weißensee vorgelegt. Anlass ist die Dokumentation von über 100.000 Grabstellen durch das Institut für Architektur, Fachgebiet Bau- und Stadtbaugeschichte der TU Berlin. Die Publikation über den aktuellen Forschungsstand kann kostenfrei heruntergeladen werden. Zum Download
Textauszug aus: Michael Bienert/Elke Linda Buchholz, Die Zwanziger Jahre in Berlin, 5. Auflage 2013.
Freitag, 14. Juni 2013
Triennale der Moderne
2019 jährt sich der 100. Geburtstag des Bauhauses. Auf dieses Ereignis hin ist die Triennale der Moderne in den Bauhausstädten Weimar, Dessau und Berlin hin konzipiert, die in diesem Jahr erstmals stattfindet - mit zahlreichen Veranstaltungen zur modernen Architektur der Weimarer Republik in allen drei Städten. Das umfangreiche Programm wurde heute offiziell vorgestellt, wir beteiligen uns am 28. September 2013 mit einem Spaziergang durch die Reichsforschungssiedlung Haselhorst (Foto).
Montag, 27. Mai 2013
Valeska Gert im FHXB Museum
Valeska Gert kam am 11. Januar 1892 in der Alten Jakobstraße in Kreuzberg zur Welt. Als Grotesktänzerin und Schauspielerin erlangt sie 1917 Weltruhm. Kurt Tucholsky nannte sie eine „dolle Nummer“ und Bertolt Brecht „Erfinderin der sozialkritischen Tanzsatire“. 1933 mit Berufsverbot belegt, weil sie jüdischer Herkunft war, emigrierte Valeska Gert nach Großbritannien, Frankreich und schließlich in die USA, 1950 kam sie zurück nach Berlin.
Der Berliner Kabarettist/Damendarsteller H.D. Kühn und die Performancekünstlerin Christa Biedermann ehren Valeska Gert mit Grotesk-Tanzeinlagen, Berichten und Filmsequenzen von Volker Schlöndorff. Termin: 30. Mai 2013 im Dachgeschoss des Friedrichshain-Kreuzberg Museums.
Freitag, 17. Mai 2013
Hufeisensiedlung unterm Hakenkreuz
Heute abend um 19 Uhr wird im Museum Neukölln die Ausstellung Das Ende der Idylle eröffnet. Am Beipiel der Hufeisen- und Krugpfuhlsiedlung zeigt sie, welche Konsequenzen die Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 für das Leben ihrer Bewohnerinnen und Bewohner hatte. Die Hufeisensiedlung, ab 1925 nach Plänen von Bruno Taut erbaut, galt als ein herausragendes Reformmodell sozialen Wohnens in der Weimarer Republik und ist heute UNESCO-Weltkulturerbe. Als traditionell gewerkschaftlich und sozialdemokratisch geprägtes linkes Milieu war die Großsiedlung Britz den Nationalsozialisten ein Dorn im Auge. Bereits im Februar 1933 wurde der dort wohnhafte Anarchist und Dichter Erich Mühsam verhaftet und 1934 im KZ Oranienburg ermordet. Nur wenige wissen, das im folgenden Jahr Adolf Eichmann, der spätere Hauptorganisator der Judenvernichtung in Europa, in die Krugpfuhlsiedlung zog und dort bis 1938 wohnte. Mehr zur Ausstellung
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