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| Der alte Lesesaal (1914-1944) |
Das
Pantheon der Leser besaß eine größere Kuppel als der Berliner Dom, darunter
waren die Leseplätze in Kreisen um eine leere Mitte angeordnet, jeder durch
eine Glasschirmlampe bezeichnet. Denn durch die Rosettenfenster strömte nur
dämmriges Licht ins Herzstück des neobarocken Bücherpalastes, mit dem Hofbaumeister Ernst von Ihne in zehnjähriger Bauzeit ein ganzes Straßenkarree
an der preußischen Siegesallee füllte. 170 Meter lang, 107 Meter breit: Als der
alte Lesesaal in Anwesenheit des Kaisers am 22. März 1914 eingeweiht wurde, war
das Berliner Bibliotheksgebäude das größte der Welt. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Lesesaal durch eine Fliegerbombe zerstört, wie es dort heute aussieht, lesen und sehen Sie hier.







