Das ist sie, die berühmteste literarische Litfaßsäule Berlins, hinter der sich der kleine Emil in Kästners Kinderroman "Emil und die Detektive" versteckt. Dahinter, auf der anderen Straßenseite der Bundesallee, befand sich die Terrasse des Café Josty, auf der das Buch geschrieben wurde und wo im Roman der Dieb Grundeis Eier im Glas verspeist.
Für das rbb-Heimatjournal stand Michael Bienert gestern mit Ulli Zelle am literarischen Schauplatz vor der Kamera, Sendetermin ist der 21. September 2013 ab 19 Uhr. Und natürlich können Sie auch Führungen mit Michael Bienert durch Kästners Berlin buchen!
Donnerstag, 19. September 2013
Donnerstag, 12. September 2013
Abrissantrag für die Kant-Garagen abgelehnt!
| Foto: Bundesarchiv |
Mittwoch, 11. September 2013
Berliner U-Bahn-Netz im Dezember 1930
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| Zum Vergrößern bitte anklicken |
Diese übersichtliche Netzspinne erschien aus Anlass der Eröffnung der heutigen U5 (damals Linie E) vom Alexanderplatz durch die Frankfurter Allee nach Friedrichsfelde am 21. Dezember 1930. Die neue Linie ist rot eingezeichnet. Außerdem wurde seinerzeit die damalige Linie C bis U-Bhf. Grenzallee verlängert.
Dienstag, 10. September 2013
Der Architekt Erich Mendelsohn - Werkschau in der Kunstbibliothek
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| Ikone der Moderne im Zeitungsviertel: Das Mosse-Haus an der Jerusalemer, Ecke Schützenstraße |
„Drei Kontinente – sieben Länder. Werke von Erich Mendelsohn aus der Architektursammlung der Kunstbibliothek“
Ausstellung der Kunstbibliothek vom 19. September 2013 bis 26.1.2014
Ort der Ausstellung: Kulturforum, unterer Sonderausstellungsraum, Zentrale Eingangshalle, Matthäikirchplatz, 10785 Berlin-Tiergarten.
Weitere Informationen
Walter Benjamins weltweite Rezeption
| Walter Benjamin 1928 Quelle: Wikimedia |
Freitag, 6. September 2013
Baudenkmal Bundesschule Bernau
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| Moderne Architektur, eingebettet in die märkische Landschaft: die ADGB-Bundesschule auf dem Cover der Neuerscheinung |
Günter Thoms / Peter Steininger: Die ADGB-Bundesschule Bernau in Berlin. 48 Seiten, E. A. Seemann Verlag 2013, 9.95 €
Inhalt und Leseprobe
Mittwoch, 4. September 2013
Letzter Aufruf zum Sonntagsspaziergang in Haselhorst
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| Treppenhaus im Laubenganghaus von Mebes & Emmerich |
Dienstag, 3. September 2013
Dringender Appell: Rettet die Kant-Garagen!
| Quelle: Bundesarchiv/Wikimedia |
Der drohende Abriss der Kant-Garagen war sogar die New York Times einen ausführlichen Bericht wert (hier lesen).
In einem offenen Brief protestieren zahlreiche Fachleute aus Denkmalpflege, Architekturszene und Publizistik gegen den verantwortungslosen Umgang mit dem Baudenkmal:
Sehr geehrter Herr Pepper,
sehr geehrter Herr Senator Müller,
sehr geehrter Herr Bezirksstadtrat Schulte,
am 1. August 2013 hat die Öffentlichkeit über Medien vom geplanten Abriss des Kant-Garagen- Palastes in Berlin-Charlottenburg erfahren. Wir, die Unterzeichner, appellieren an den Eigentümer und an alle Verantwortlichen, die Kant-Garage zu erhalten. Wir bitten, vorliegende Gutachten zum Erhaltungszustand des Bauwerks und seiner wirtschaftlichen Nutzung öffentlich zugänglich zu machen. Wir bieten unsere Mithilfe an, insbesondere unsere fachliche Expertise und Erfahrung auf dem Gebiet der Denkmalsanierung, um Möglichkeiten der Instandsetzung und wirtschaftlich zumutbaren Denkmalnutzung zu entwickeln. Wir bitten deshalb, ein Moratorium zu gewähren, das die Chance eröffnet, mit Fachleuten, Finanziers und möglichen Nutzern ein gemeinsames Konzept zur Instandsetzung und zum Weiterbetrieb der Hochgarage zu erarbeiten.
Die Gründe für den Erhalt der Kant-Garage als europäisches Kulturerbe sind gewichtig und vielfältig: Das von 1929 bis 1930 errichtete Verkehrsbauwerk ist ein bis heute nahezu unverändert erhaltener Schlüsselbau der europäischen Mobilitätsgeschichte und der neuen Bauaufgabe Hochgarage. Sie ist die einzige bestehende Hochgarage der Weimarer Republik in Berlin und Brandenburg – und mit ihrer doppelgängigen Wendelrampe sowie der gläsernen Vorhangfassade nahezu einzigartig in Europa.
Die Kant-Garage ist darüber hinaus das letzte verbliebene Bauwerk des Architekten Hermann Zweigenthal in Deutschland und das einzige Bauwerk der Bürogemeinschaft mit Richard Paulick. Hermann Zweigenthal wurde 1904 in Wien geboren und verstarb 1968 in den Vereinigten Staaten als Hermann Herrey. Zweigenthal und Paulick studierten an der Technischen Hochschule Berlin bei Hans Poelzig und mussten ebenso wie der Eigentümer der Garage, Louis Serlin, vor den Nationalsozialisten ins Exil fliehen.Dienstag, 27. August 2013
Meret Oppenheim im Martin-Gropius-Bau
Von Elke Linda Buchholz - Wo ist die legendäre Pelztasse? Meret Oppenheims
berühmtester Coup fehlt in der großen Retrospektive zum 100. Geburtstag. Ihr
selbst wäre das vielleicht ganz recht gewesen. Dass alle Welt ihren Namen noch
Jahrzehnte später immer nur auf dieses eine geniale Unikat reduzierte, nervte
die Künstlerin. Beharrlich weigerte sie sich, die Pelztasse als Multiple
herauszugeben.
Als Alfred Barr das mit chinesischem Gazellenfell gefütterte
Frühstücksset 1936 in einer Pariser Galerie entdeckte, verfrachtete er es
sofort ins Museum of Modern Art in New York. Das haarige Ambivalenzobjekt, das hinterlistig
mit Berührungslust und Ekel des Betrachters spielt, wurde zu einer Ikone des
Surrealismus. Aus einem Augenblickseinfall im Café geboren, verkörperte das
Objekt der 23jährigen Künstlerin perfekt die surrealistischen Methode, Zufall
und Unterbewusstes als Ideenquell anzuzapfen.
Montag, 26. August 2013
Spaziergang durch die Reichsforschungssiedlung Haselhorst zum "Tag des offenen Denkmals"
An der Planung der ehemaligen „Reichsforschungssiedlung“ in Spandau-Haselhorst war Bauhausgründer Walter Gropius beteiligt, zwischen 1930 und 1935 wurde das größte Wohnungsbauprojekt der Weimarer Republik nach Plänen von acht namhaften Architekten gebaut. Seit 2003 saniert und modernisiert die GEWOBAG das denkmalgeschützte Stadtquartier. Am 8. September 2013 lädt das Unternehmen alle Interessierten – vom Mieter bis zum Medienvertreter – zu einem Kiezrundgang ein.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Für den Kiezrundgang ist eine Anmeldung erforderlich. Die GEWOBAG bittet um eine E-Mail an: a.zauritz@gewobag.de
Wann? Sonntag, 8. September 2013, 11 Uhr
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Für den Kiezrundgang ist eine Anmeldung erforderlich. Die GEWOBAG bittet um eine E-Mail an: a.zauritz@gewobag.de
Wann? Sonntag, 8. September 2013, 11 Uhr
Wo? Treffpunkt ist der U-Bahnhof Haselhorst (U7), Ausgang Gorgasring
Der Rundgang bietet Informationen sowohl zur über 80-jährigen Geschichte der Siedlung als auch zu den umfangreichen Modernisierungsarbeiten. Begleitet wird der Rundgang von dem Publizisten Michael Bienert, dessen Buch über die Siedlung in Kürze erscheint, und dem Landschaftsarchitekten Peter Schmidt-Seifert.
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