Sonntag, 14. Juni 2015
Kästner in Friedenau
So idyllisch sieht es auf der Dachterrasse des Hauses Niedstraße 6 aus, wo Michael Bienert am kommenden Samstag, dem 20. Juni 2015, um 20.40 und 21.20 Uhr aus seinem Buch Kästners Berlin liest. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Friedenauer Lesenacht statt, bei der zahlreiche Autoren an ungewöhnlichen Orten auftreten. Zum Programmheft
Freitag, 29. Mai 2015
Wettbewerb für Erweiterung des Bauhaus-Archivs ausgeschrieben
Anlässlich des 100. Jubiläums des Bauhauses 2019 erhält das Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung in Berlin eine Erweiterung. Der vom Land Berlin ausgelobte Architekturwettbewerb umfasst die denkmalgerechte Sanierung des Bestandsbaus von Walter Gropius und einen Neubau für das Museum. Architekturbüros weltweit können sich bis zum 11. Juni 2015 für eine Teilnahme bewerben. Im Oktober 2015 soll der Siegerentwurf ermittelt werden. Bauherr ist das Land Berlin, finanziert werden Museumsneubau und Bestandssanierung anteilig zur Hälfte vom Bund und vom Land Berlin. Um einen modernen Museums- und Archivbetrieb gewährleisten zu können, soll das Bauhaus-Archiv in Berlin denkmalpflegerisch saniert und um einen Neubau erweitert werden. Das Bauhaus-Archiv besitzt die weltweit umfangreichste Sammlung zur Geschichte des Bauhauses. Mittlerweile ist das von Walter Gropius entworfene und 1979 eröffnete Haus zu klein geworden und wird den gestiegenen Anforderungen an ein Museum mit Archivfunktion nicht mehr gerecht. Die Besucherzahlen haben sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt, 2014 beliefen sie sich auf 115.000 Besucher.
Zukünftig werden die Funktionen des Bauhaus- Archivs und des Museums für Gestaltung Berlin auf zwei Gebäude verteilt. Während das Bestandsgebäude für das Archiv vorgesehen ist, wird der Erweiterungsbau dem Museum für Gestaltung dienen. Das denkmalgeschützte Bestandsgebäude mit einer Bruttogeschossfläche von ca. 3.900 qm soll saniert werden aber in seiner Architektur erhalten bleiben. Der Erweiterungsbau soll mit einer BGF von ca. 6.700 qm auf dem westlichen Grundstückteil zwischen Landwehrkanal, Klingelhöferstraße und Von-der-Heydt-Straße platziert werden. Als Museum für Gestaltung soll der Neubau sämtliche Anforderungen an ein Ausstellungsgebäude des 21. Jahrhunderts erfüllen.
Erwartet werden Entwürfe, die sich architektonisch mit dem Bestandsgebäude von Walter Gropius auseinandersetzen und es respektieren, aber zugleich eine eigenständige Architektur entwickeln.
15 Architekturbüros sind bereits gesetzt, bis zu 35 weitere werden im Rahmen eines Auswahlverfahrens zusätzlich ermittelt. Die Wettbewerbsergebnisse werden dann in einer Ausstellung öffentlich vorgestellt. (Quelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung)
Zu den Wettbewerbsunterlagen
Zu den Wettbewerbsunterlagen
Mittwoch, 20. Mai 2015
Kästner in Kreuzberg
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| Foto aus: KÄSTNERS BERLIN |
Sonntag, 19. April 2015
Gustav mit der Hupe liest aus "Kästners Berlin"
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| Wolfgang Condrus Foto: Audible/Youtube |
Mittwoch, 15. April 2015
Tanz auf dem Vulkan - Stadtmuseum Berlin plant Zwanziger-Jahre-Ausstellung ab 4. September 2015
Die Krisen der Weimarer Republik ließen ein hektisches, hedonistisches Lebensgefühl aufkommen: Tanz auf dem Vulkan. Es äußerte sich in den stakkatoartigen Bewegungen des Charleston, im Exhibitionismus des Tingeltangels, im Spott der Cabaret-Nummern, im Styling der „Neuen Frau“, kurz: im sprichwörtlichen Tempo der Großstadt.
Berlin war das Zentrum der Avantgarde auf allen Gebieten der bildenden, angewandten und darstellenden Künste. Anhand ausgewählte Arbeiten aus den reichen Sammlungsbeständen des Stadtmuseums Berlin wirft die Ausstellung einen differenzierten Blick auf die Epoche der nicht immer „Goldenen“ Zwanziger und vermittelt einen Eindruck von dem Verlust, den gerade die Kultur durch die Gewaltherrschaft der Nationalsozialisten erlitt. (Quelle: Stadtmuseum Berlin). Mehr Infos: http://www.stadtmuseum.de/ausstellungen/tanz-auf-dem-vulkan
Donnerstag, 9. April 2015
Hauser & Tiger - Literaturreihe in memoriam Kurt Tucholsky in Moabit
Texte kann man vorlesen – man kann sie aber auch vertonen. Beide Spielarten gibt es am 16. April 2015 bei der Literaturreihe Hauser & Tiger in Moabit zu hören: Maruan Paschen liest aus seinem Debüt „Kai. Eine Internatsgeschichte“ und Rike Scheffler gestaltet aus ihren Texten mit Hilfe einer Loopmaschine lyrische Klangcollagen. Dazu gibt es hausgemachte Suppe, einen Kurt-Tucholsky-Cocktail und das Remake von Tucholskys berühmter Bücherbar. Dafür hat die Literaturreihe einen neuen Gastgeber gefunden: Das junge Barprojekt Kallasch& in der Unionstraße 2.
Die Literaturreihe Hauser & Tiger versteht sich als Entdeckungsreise mit Wohnzimmeratmosphäre. Sie setzt auf Bar statt Literaturhaus und Austausch statt stummer Zuhörerschaft. Hauser & Tiger will Gelegenheit bieten, Menschen aus dem Kiez zu treffen, gemeinsam neue Literatur zu erleben und sich über kreative Prozesse in Moabit auszutauschen. Bereits im Titel der Veranstaltungsreihe steckt eine Hommage an die literarische Tradition des Stadtteils. Sie erinnert an den in Moabit geborenen Schriftsteller und Pazifisten Kurt Tucholsky und seine Pseudonyme Kaspar Hauser und Theobald Tiger. (Quelle: Pressemitteilung der Veranstalter)
Hauser & Tiger
Donnerstag, 16. April 2015
Einlass und Suppe: 19.30 Uhr
Beginn der Lesung: 20.30 Uhr
Kallasch& Moabiter Barprojekt, Unionstraße 2, 10551 Berlin
Eintritt frei
Weitere Informationen finden Sie unter www.facebook.com/hauserundtiger oder www.hauserundtiger.de
Die Literaturreihe Hauser & Tiger versteht sich als Entdeckungsreise mit Wohnzimmeratmosphäre. Sie setzt auf Bar statt Literaturhaus und Austausch statt stummer Zuhörerschaft. Hauser & Tiger will Gelegenheit bieten, Menschen aus dem Kiez zu treffen, gemeinsam neue Literatur zu erleben und sich über kreative Prozesse in Moabit auszutauschen. Bereits im Titel der Veranstaltungsreihe steckt eine Hommage an die literarische Tradition des Stadtteils. Sie erinnert an den in Moabit geborenen Schriftsteller und Pazifisten Kurt Tucholsky und seine Pseudonyme Kaspar Hauser und Theobald Tiger. (Quelle: Pressemitteilung der Veranstalter)
Hauser & Tiger
Donnerstag, 16. April 2015
Einlass und Suppe: 19.30 Uhr
Beginn der Lesung: 20.30 Uhr
Kallasch& Moabiter Barprojekt, Unionstraße 2, 10551 Berlin
Eintritt frei
Weitere Informationen finden Sie unter www.facebook.com/hauserundtiger oder www.hauserundtiger.de
Mittwoch, 8. April 2015
Sozialer Wohnungsbau in Paris - eine Ausstellung
Im Pavillon de l´Arsenal ist noch bis Anfang Mai neben der Dauerausstellung über den Städtebau in Paris eine Sonderausstellung zu sehen, die sich dem sozialen Wohnungsbau in der französischen Hauptstadt widmet. 1914 wurde das “Office Public d’Habitations à Bon Marché” der Stadt Paris gegründet, um bezahlbare Wohnungen zu schaffen. Heute heißt das kommunale Unternehmen “Paris Habitat” und verwaltet mehr als 120.000 Wohnungen. In der historischen Ausstellungshalle werden um ein großes Stadtmodell herum 40 Wohnungsbauprojekte aus 100 Jahren vorgestellt, die zu architektonischen Streifzügen vor allem an den Rändern der großen Stadt einladen. Besucher können sich von bunten Blocks an den Wänden bedruckte Blätter mit Informationen und Plänen zu den einzelnen Projekten abreißen und mitnehmen. Anders als im weiträumigen Berlin wurde in Paris viel dichter und höher gebaut. Das Foto rechts zeigt ein 1922-1926 realisiertes Projekt von Henri Sauvage an Rue des Amiraux, bei dem 79 Wohnungen über einem Schwimmbad aufgetürmt wurden.
Le Pavillon de l´Arsenal
Centre d'information, de documentation et d'exposition d'urbanisme et d'architecture de Paris et de la métropole parisienne
21, boulevard Morland
75004 Paris
Weitere Informationen
Katalog zur Sonderausstellung
PARIS HABITAT
CENT ANS DE VILLE, CENT ANS DE VIE
Éditions du Pavillon de l’Arsenal
608 Seiten, 35 Euro
Le Pavillon de l´Arsenal
Centre d'information, de documentation et d'exposition d'urbanisme et d'architecture de Paris et de la métropole parisienne
21, boulevard Morland
75004 Paris
Weitere Informationen
Katalog zur Sonderausstellung
PARIS HABITAT
CENT ANS DE VILLE, CENT ANS DE VIE
Éditions du Pavillon de l’Arsenal
608 Seiten, 35 Euro
Mittwoch, 1. April 2015
Kino im Berliner Osten 1910-1930
Es gab nicht nur Filmpioniere, es gab auch Pioniere der Sozialforschung, die sich schon vor dem Ersten Weltkrieg in den proletarischen Vierteln des Berliner Ostens umsahen und den Siegeszug des Kinos als Massenvergnügen dokumentierten. Seit 1911 betrieben dort Mitarbeiter der "Sozialen Arbeitsgemeinschaft Berlin-Ost" Feldforschung. Die bisher unbekannten Aufzeichnungen über ihre Kinoabenteuer bilden den reizvollen Grundstock des Buches Die Welt in Licht. Die Herausgeber Esther Sabelus und Jens Wietschorke haben diese Quellen sachkundig kommentiert, um Text- und Bildmaterial aus weiteren Archiven ergänzt und eine Karte der Kinos beigefügt, die zwischen 1900 und 1930 östlich von Münzstraße und Alexanderplatz existierten. Insgesamt 88 Kinostandorte werden detailliert vorgestellt! So ist ein wunderschönes Quellenbuch zur Alltagsgeschichte der ärmeren Bevölkerungsschichten vor dem Zweiten Weltkrieg entstanden, in dem man gerne schmökert und wirklich Neues über Berlin erfährt.
Die Welt im Licht
Kino im Berliner Osten 1900–1930
von Esther Sabelus und Jens Wietschorke
Panama Verlag, Berlin 2015
272 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen und eine Faltkarte
26.90 Euro
Mehr Infos
Blick ins Buch
Die Welt im Licht
Kino im Berliner Osten 1900–1930
von Esther Sabelus und Jens Wietschorke
Panama Verlag, Berlin 2015
272 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen und eine Faltkarte
26.90 Euro
Mehr Infos
Blick ins Buch
Montag, 30. März 2015
Berliner Archiv erbt Brecht-Handschriften von 1921
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| Tagebuch Brechts, 25. März 1921 Foto: © Akademie der Künste, Berlin, Bertolt-Brecht-Archiv |
Sonntag, 8. März 2015
Emils Litfaßsäule wirbt für Shaun das Schaf
Das ist sie, die berühmteste Litfaßsäule Berlins: Bundesallee, Ecke Trauentaustraße, verewigt auf dem Buchumschlag von Erich Kästners "Emil und die Detektive". Zur Zeit macht die Säule Werbung für den neuen Shaun-das-Schaf-Film. Eine Schulklasse auf Emils Spuren war auch schon da und hat sich auf dem Fell des dicksten Schafs verewigt.
Die nächsten Lesungen von Michael Bienert aus KÄSTNERS BERLIN finden am kommenden Freitag (13. 3.) auf der Leipziger Buchmesse statt und am Sonntag (15. 3., 12 Uhr) in der Buchhandlung Winter in Berlin. Heute war der Autor mit einer Geburtstagsgesellschaft auf Emils Spuren unterwegs. Mehr unter: http://www.text-der-stadt.de/Kaestner-in-Berlin.html
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